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„Bitte einmal weit den Mund aufmachen“

Fühlt sich dieser Satz nach einer weit entfernten Vergangenheit an? Heute ist internationaler Tag der Zahnärzte. Da wird es Zeit für einen ernsten Blick in den Spiegel und danach in den Terminkalender: Wann ist der nächste Termin beim Zahnarzt  oder der Zahnärztin? Und wann war überhaupt der letzte? Es wird also möglicherweise wieder Zeit, sich in die Praxis zu setzen und abgegrabbelte Zeitschriften in die Hand zu nehmen. Gala und Bunte wollen schließlich auch zweimal im Jahr gelesen werden. Wenn Du Dich nicht mehr daran erinnern kannst, wer genau Dein Zahnarzt, Deine Zahnärztin ist, kann es an einer Angst vor oder tiefen Abneigung gegenüber ihnen liegen. Sich um die Mundflora gut zu kümmern ist jedenfalls nicht so unsexy, wie es scheint. Ein schönes Lächeln überzeugt und zu wissen, was genau die gesundheitliche  Phase im Mund ist, tut gut. Wir haben fünf hilfreiche Methoden zusammengetragen, um Dir den nächsten Besuch zu erleichtern. 
 
1. Bekomm den Mund auf 
Bevor ein Bohrer unfreiwillig an der Wurzel nagt: Sprich mit Deinem Arzt und Deiner Ärztin. 
Innerhalb jeder Behandlung gibt es Zeit für ein Gespräch. Grundsätzlich ist es kein Makel, eine 
Füllung zu bekommen oder das Wort "Wurzelbehandlung" mit Leben zu füllen. Es zeigt, dass man 
Probleme erkennt und sich kümmert. Und genau dafür sind Zahnärzte grundsätzlich die 
Partner*innen der eigenen Mundgesundheit.
 
2. Bring die Hände ins Spiel
Bei freiliegenden Zahnhälsen und kaltem Wasser kann es schnell weh tun. Nicht bei jeder 
Behandlung ist von außen ersichtlich, was genau erträglich oder schon schmerzhaft ist. Die Grenzen 
sind fließend und bei allen Personen unterschiedlich. Genau jetzt hilft es, sich auf ein Handzeichen 
geeinigt zu haben. Dann wird den behandelnden Personen trotz Absaugschlauch im Mund deutlich, 
dass Zeit für eine Pause ist. 
 
3. Putzen hilft
Fleiß ist zwar die letzte Zuflucht des Versagers, aber beim Zähneputzen ist tatsächlich Dranbleiben 
gefragt. Ob mit elektrischer oder Handzahnbürste geschrubbt wird ist dabei Typfrage. Wichtiger ist, 
sich morgens und abends täglich Zeit zu nehmen. Egal wie müde man ist, alle Zähne wollen intensiv 
und rücksichtig geputzt werden. Ohne Ausnahme. Und auch wenn Druck in anderen Lebenslagen 
hilft, beim Zähneputzen sind sanfte Einheiten zielführender.
 
4. Am seidenen Faden, alle 48 Stunden. 
Dann gibt es noch diesen meterlangen weißen Faden, der sich nicht allzu großer Beliebtheit erfreut: 
Zahnseide. Hat man sich zu einem Termin durchgerungen, wird die einsame Packung hervorgeholt 
und die Zahnzwischenräume werden blutig gezogen. Bei der Frage innerhalb der Behandlung, ob 
man denn auch regelmäßig Zahnseide benutzt, wird dann heftig bejaht, was nicht bejaht werden 
kann. Durch die Anwendung alle zwei Tage wird der Aufbau von Zahnstein verringert. Wichtig ist 
dabei, die Zahnseide vorsichtig in die Lücke zweier Zähne zu führen und dann zu den einzelnen 
Zähnen zu legen. So wird der komplette Zahn schon vor dem Zähneputzen gereinigt. In der langen 
Frist sind die Termine bei den Ärzten*innen dann auch angenehmer.
 
5. Zahnarzt wechseln
Wenn alles nicht hilft, sei gesagt, dass man Zahnärzte wechseln kann. Vielleicht steckt man noch in 
der Praxis, weil man bereits als Kind dort war. Oder man ist in der neuen Stadt zur nächstgelegenen 
Praxis gegangen, um die Wege nach Hause kurz zu halten. Fühlt man sich nicht wohl, schlecht 
beraten oder der Arzt/ die Ärztin ist einfach unsympathisch, ist es Zeit sich im Freundeskreis 
umzuhören, wer bei anderen Praxen bessere Erfahrungen gemacht hat.
Melde Dich also bei Deiner Praxis des Vertrauens und bring für die Wartezeit doch einfach Dein 
eigenes gutes Buch mit, statt Gala und Bunte zu lesen.
 
Diesen Blogartikel hat unsere Praktikantin Jana geschrieben.

 

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