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Weltwassertag 2021: Der Wert des Wassers

Heute ist Weltwassertag! Wer uns kennt, weiß, dass wir uns seit Beginn unseres Bestehens mit dem Thema Wasserknappheit beschäftigen. Unser Name HYDROPHIL verrät es ja schon: Wir lieben Wasser! Deshalb möchten wir es schützen, sauber halten und vor allem über die wichtige Ressource aufklären - und einen nachhaltigen Umgang damit ermöglichen. Der Weltwassertag steht in diesem Jahr unter dem Motto “Valuing Water - Der Wert des Wassers”. Bei der Frage des Wertes geht es auch um Wertschätzung. Wie Bewusst ist uns der Wert des Wassers und wie gehen wir mit dieser Ressource um? 

Wasser ist lebensnotwendig. Nicht umsonst sind Wissenschaftler auf der Suche nach bewohnbaren Planeten vor allem auch nach Wasser. Ohne Wasser wäre auf der Erde kein Leben entstanden und gäbe es plötzlich kein Wasser mehr, wäre es auch schnell wieder vorbei. Wir brauchen Wasser, um es zu trinken, wir brauchen es, damit Pflanzen und Tiere leben können und wir Nahrung haben, wir brauchen es für Hygiene, damit wir uns vor Krankheiten schützen können und nicht zuletzt auch, um Alltagsgegenstände jeglicher Art herzustellen - vom T-Shirt bis zum Computer. Die Bedeutung von Wasser ist für uns also in allen Lebensbereichen extrem hoch. 

Wasser ist nicht gleich Wasser

Wenn man sich eine Aufnahme der Erde aus dem Weltall anschaut, klingt das Wort Wasserknappheit erstmal absurd. Der größte Teil der Erde ist schließlich mit Wasser bedeckt, ganze 71 Prozent Erdoberfläche! Knapp sieht das nicht unbedingt aus. Was wir aber brauchen ist Süßwasser. Von dem vielen Wasser, das unseren Planeten blau färbt, bleiben damit nur rund 2,5 Prozent, also gar nicht mehr so viel. Mehr als zwei Drittel des Süßwassers sind wiederum als Eis auf Gletschern oder an die Polkappen gebunden. Da bleibt also gar nicht mehr viel übrig. Unsere lebenswichtige Ressource Wasser ist begrenzt. 

Trotzdem wirkt es hier in Deutschland und auch den umliegenden Ländern nicht gerade so, als wäre Trinkwasser knapp. Es kommt unbegrenzt aus dem Wasserhahn, steht abgefüllt in Supermärkten, es ist mehr als genug für alle da. Nur leider ist das nicht überall so. Das trinkbare Wasser auf unserer Erde ist sehr ungleich verteilt. Deutschland zählt ebenso wie Österreich und die Schweiz zu den Wasserhochburgen der Erde. Doch während bei uns das Trinkwasser jederzeit und überall verfügbar ist, müssen Menschen in anderen Regionen der Erde weite Fußmärsche auf sich nehmen, um an das kostbare Nass zu kommen. Mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung hat nicht mal die Möglichkeit, regelmäßig an trinkbares Wasser zu kommen. Vor allem Frauen und Mädchen übernehmen die Aufgabe des Wasserholens. Das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und raubt ihnen somit auch die Chance auf Bildung. Eine gerechte Verteilung und Zugang zu Trinkwasser bedeutet daher auch gleichzeitig höhere Bildungschancen und mehr Gleichberechtigung. 

Die gemeinnützige Organisation Viva con Agua setzt sich seit Jahren dafür ein, allen Menschen einen Zugang zu sauberem Trinkwasser, Sanitärversorgung und Hygiene  zu ermöglichen. Mit Spenden setzen sie Projekte um, die eine Versorgung mit Trinkwasser und Sanitäranlagen in Regionen ermöglichen, wo das vorher undenkbar war - beispielsweise in Südafrika, Tansania und Äthiopien. Seit Beginn unseres Bestehens unterstützen wir unsere Freund*innen von Viva con Agua, indem wir 10% unseres Gewinns für ihre tollen Wasserprojekte spenden! 

Wasser sparen?

Die Verteilung des Wassers ist offensichtlich ungerecht, aber was kann man eigentlich konkret tun, außer Geld zu spenden? Hilft es überhaupt, hier bei uns Wasser zu sparen, wenn es doch ganz woanders fehlt? Um diese Frage zu beantworten, muss man erstmal wissen, wo überall Wasser verbraucht wird. Einen Großteil unseres Wasserverbrauches sehen wir im Alltag nämlich gar nicht. Neben dem offensichtlichen Verbrauch wenn wir Wasser trinken, uns die Hände waschen oder duschen, verbrauchen wir tagtäglich eine viel größere Menge Wasser, die für uns unsichtbar ist. Dieses Wasser heißt auch virtuelles Wasser. Ohne das virtuelle Wasser einzurechnen, verbrauchen wir durchschnittlich ungefähr 120-130 Liter am Tag, mit virtuellem Wasser sind es ganze 4.000 Liter! Die Tasse Kaffee am Morgen macht direkt 140 Liter aus, die Tafel Schokolade 1.700 Liter, die Jeans hat in der Herstellung 11.000 Liter verbraucht und der Computer sogar 20.000 Liter. Die Kaffeepflanzen müssen bewässert werden und nach der Ernte dann geröstet, verschifft und verpackt werden, bevor sie bei uns im Supermarkt landen. Ähnlich ist es bei der Schokolade, und die Jeans verbraucht neben der Bewässerung der Pflanzen und der Verschmutzung des Wassers durch Pestizide, Düngemittel und Chemikalien auch bei der Verarbeitung jede Menge Wasser, das mit Chemikalien verunreinigt wird. Dieses virtuelle Wasser verbrauchen wir in mehr als 200 Ländern. Darunter sind auch viele Länder, in denen Trinkwasser bereits ein knappes Gut ist. Das meiste Wasser verbrauchen wir in Brasilien, wo besonders der Anbau von unserem Kaffee und Soja viel Wasser benötigt, und der Elfenbeinküste, wo große Mengen an Kakao für unsere Schokolade produziert werden. 

HYD_blogartikel_grafik_wasserverbrauch

Effektiv Wasser sparen bedeutet also, vor allem auch virtuelles Wasser zu sparen. Bevor wir einfach etwas kaufen, können wir uns fragen, ob es überhaupt notwendig ist, dass dieses Produkt für uns mit viel Wasser produziert wird. Übrigens kann man auch sparen, indem man teilt, statt sich etwas neu zu kaufen! Das spart neben Wasser direkt auch noch Geld. Auch Second Hand kaufen kann den Planeten und den Geldbeutel entlasten. Und möglicherweise gibt es auch eine nachhaltig produzierte Version des Produkts. 

Bei unseren HYDROPHIL Produkten spielt ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser eine große Rolle. Der Bambus, aus dem beispielsweise unsere nachhaltigen Zahnbürsten hergestellt werden, wächst superschnell und ganz ohne künstliche Bewässerung. Es werden auch keine Pestizide oder sonstige Chemikalien verwendet, sodass das Grundwasser nicht verschmutzt wird. Die lösemittelfreien Naturfarben von AURO, die für den Print des Logos an den Griffen verwendet werden, sind ebenfalls umwelt- und wasserfreundlich. Auch das Seifenkissen aus Luffa ist ein echter Wasserheld! Im Gegensatz zu ähnlichen Produkten sind hier keine chemischen Bestandteile vorhanden, sodass auch nach der Entsorgung kein Wasser verschmutzt wird. Bei unseren festen Shampoos wird im Gegensatz zu flüssigen Shampoos auf unnötige Plastikverpackung verzichtet, die ebenfalls mit viel Wasserverbrauch hergestellt wird. Bei flüssigem Shampoo nimmt das darin enthaltene Wasser außerdem ganz schön viel Platz ein und macht es schwerer, wodurch der Transport mehr Platz und Energie in Anspruch nimmt. Auch das wird bei dem festen Shampoo eingespart. Um das feste Shampoo oder auch die Seife komplett bis zum Ende aufbrauchen zu können und nichts zu verschwenden, hilft das Seifensäckchen aus Sisal. 

So steckt die Liebe zum Wasser in all unseren Produkten und trägt mit einer nachhaltigen Produktion und der Unterstützung von Wasserprojekten dazu bei, unsere Welt ein bisschen besser und gerechter zu gestalten.

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Seid gespannt auf unsere neuen Produkte!
Veröffentlichung heute um 17 Uhr.